| Ein
Service der Carhifi-Spezialisten von www.profihifi.de
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| Bass, Bässer, am Bässten | |
| Baß ist durch nichts zu ersetzen,
außer durch mehr Baß. Für die Wiedergabe besonders tiefer Frequenzen (unter 120 HZ)
werden spezielle Lautsprecher eingesetzt. Den Bereich von 80- 180 Hz nennt man Kick-Baß. Dieser obere Baßbereich sorgt wörtlich für den entsprechenden Kick und wird meistens von Lautsprechern mit kleinen, schnellen Membranflächen und 16-20 cm Durchmesser wiedergegeben. Subsonic Aber nicht nur nach oben hin sollte der Frequenzbereich eines Subwoofers
begrenzt werden. Immer mehr Bedeutung finden SUBSONIC-Filter. Dieser
unterdrückt sehr, sehr tiefe Frequenzen (unter 30 Hz) und verhindert
so eine unnötige mechanische Belastung der Woofer. |
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| Welcher Baß paßt? Hat
man sich zur Anschaffung eines Subwoofers entschlossen, bleibt die Gretchenfrage:
Welcher ist der richtige für mich? Für die Beantwortung der Frage, welcher Subwoofer es denn nun sein darf, kann man verschiedene Lösungen wählen: Erstens: Man entscheidet nach dem zur Verfügung stehenden
Platz. Zweistens: Man setzt seine Priorität beim Klang. Oder Drittens: Die Entscheidung fällt mit dem Preis. Die beste Wahl trifft sicherlich derjenige, der einen Kompromiß
aus allen drei Punkten finden kann. |
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| Wohin mit dem Woofer?
Bei der Frage nach dem „Wohin mit dem Subwoofer?“ sind
dem Einfallsreichtum keine Grenzen gesetzt. Free-Air Die einfachste Methode für konsequent preiswerten Baß ist
der sogenannte „Free-Air-Einbau“. Hinter der Rückenlehne Hierbei wird ein entsprechendes Lautsprecherchassis vom Kofferraum
aus auf einer Holzplatte an die Rücksitzlehne montiert. In der Ablage Durch die hängende Montage ist im Vergleich zur Rückenlehnen-Montage
ein schlechteres Impulsverhalten zu erwarten. Bei einer Free-Air-Einbauvariante muß immer an eine eventuelle
Unfallsituation gedacht werden: Ein armdickes Holzbrett an Stelle der
einfachen Pappablage im Heck, verändert nicht nur das Crash-Verhalten,
sondern kann schon bei Unfällen schon mit geringer Geschwindigkeit
zum tödlichen und köpfenden Geschoß von hinten werden.
Auch die Verriegelung der umklappbaren Lehne hält den Beanspruchungen
im Falle eines (Un-) Falles durch das erhöhte Gewicht nicht Stand. Woofer in der Reserveradmulde Nicht nur bei Kombifahrzeugen ist dieser Einbau sehr beliebt. Die Lade-
und Kofferraumfläche wird nicht beeinträchtigt. Gehäusesubwoofer Generell hat sich der Einsatz von Gehäuse-Subwoofern in der Praxis durchgesetzt. Die Bauform ist auf die Anforderungen des Chassis abgestimmt und ist meist mit wenigen Handgriffen aus dem Kofferraum zu entfernen. Zudem gibt es schöne und platzsparende schräge Varianten, bei denen das Gehäuse der Rückenschräge angepaßt ist.
Zuerst muß an dieser Stelle ein Vorurteil aus dem Weg geräumt
werden: Bei Kofferraumfahrzeugen ist also das zweite Auto der Kofferraum und so hört man auch ohne vorhandene Öffnungen oder räumlichen Kontakt den Baß. Hieraus läßt sich auch ableiten, daß nur wirklich tiefe Frequenzen (unter 80 Hz) an das Ohr des Zuhörers kommen. Für den Einsatz der Bandpaß-Bauform also durchaus geeignet. Wer aber den druckvollen Mid-Baß erleben möchte, muß sich schon einiges einfallen lassen. Aktiv-Subwoofer Die Verwendung von Gehäusesubwoofern mit integrierter Endstufe
stellt eine sehr einfache Möglichkeit der Aufrüstung dar. Untersitzwoofer Direkt unter den Sitz montiert soll hier versucht werden die Physik zu überlisten. Mit einer kleinen Membranfläche (8 - 13 cm) und der Gehäusegröße eines Schuhkarton wird versucht tiefe Töne zu erzeugen. Bis zu einem gewissen Grad funktioniert das zwar, stellt aber mit den heutigen Möglichkeiten der Technik nur noch eine Lösung in wirklichen Problemfällen da, zumal der Platz unter den höhenverstellbaren Sitzen dürftig ausfällt. Körperschallwandler Eine ganz andere Art von Baß-Erlebnis versprechen die Körperschallwandler.Nicht
nur als Cabrio- oder Notlösung. Dieser handtellergroße Erdbebensimulator produziert keinen hörbaren Luftschall, sondern spürbaren Körperschall, indem er Schwingungen direkt an die Karosserie und damit auch an den Sitz weitergibt. Positiv ist der geringe Leistungsbedarf. Gerade 25 Watt werden benötigt und der Einsatz ist auch ohne Frequenzweiche möglich, da der Frequenzgang dieser „Woofer“ die 100 Hz-Marke kaum überschreitet. Als sinnvolle Ergänzung vorhandener Subwoofer oder als Einstiegs-Lösung bei schwierigen Platzverhältnissen ist diese kleine Lösung der absolute Hit. Wer aber einmal eine Anlage mit dem kleinen Druckmacher im wahrsten Sinne des Wortes erlebt hat, wird sich sagen: Nie wieder ohne. Good vibrations! |
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| Baß-Gehäuseformen Geschlossen Sehr guter Midbaß Sehr gutes Impulsverhalten vergleichsweise geringer Wirkungsgrad wichtig ist Dämpfungsmaterial
Baßreflex Guter Midbaß Hoher Wirkungsgrad im mittleren Baßbereich Aktivweiche erforderlich |
Bandpaß Hoher Wirkungsgrad Sehr guter Tiefbaß benötigt hohe und stabile Verstärker Die Bezeichnung „Bandpaß“ kennzeichnet das frequenzmäßige
Verhalten dieser Bauform. Im Gegensatz zu anderen Konstruktionen begrenzt
dieses Gehäuse den Baßbereich nicht nur zu tiefen, sondern
auch zu hohen Frequenzen.
Doppelreflex-Bandpaß Hoher Maximalpegel
Dreikammer-Bandpaß Hohe Belastbarkeit Neben diesen Konstruktionen gibt es noch eine Vielzahl von Bauformen.
Diese nehmen aber in der Praxis einen vernachlässigbaren Stellenwert
ein. |
| Praxis-Tip Der Selbstbau
ist angesichts der schwierigen Abstimmung nur mit großen Fachverstand
und viel handwerklichem Geschick möglich. Die Anpassung der entsprechenden
Bauform und die Auswahl eines Lautsprecher mit den passenden Parametern
ist nicht das Einfachste. Außerdem gibt es fertige Gehäuse
zu annehmbaren Preisen. Alles in allem hat der Selbstbau stark nachgelassen. Der einzige Grund für den Selbstbau ist die individuelle Gestaltung. Damit sich ein größtmöglicher Erfolg einstellt ist folgendes zu berücksichtigen: Kostensparen beim Gehäusebau Von vielen wird das resonanzarme MDF (Mittel-Dichte-Faserplatte) favorisiert.
Aber man kann man auch das leichtere Multiplex-Holz oder die preiswerteren
Tischlerplatten verwenden. Wenn das Gehäuse keinen starken mechanischen
Belastungen ausgesetzt ist, etwa durch häufigen Umbau, ist gegen
die Verwendung von nicht kantenfesten, dafür aber sehr günstigen
Spanplatte nicht einzuwenden. Im Falle einer ventilierten Bauform, muß
man nicht zwingend auf sogenannte Aero-Port zurückgreifen. Diese
bieten mit Ihrem abgerundeten Öffnungen zwar Strömungsgeräuschen
keine Chance, mit etwas Übung kann man mit Pappröhren (von
Webereien, Teppichhändlern oder Druckereien), ebenso gute Ergebnisse
erzielen. Auch handelsübliche Kunstoff-(Abfluß-) Rohre aus
dem Baumarkt verrichten gute Dienste. Das Innere des Gehäuses sollte
mit einem dicken Anstrich aus Auto-Unterbodenschutz versehen werden. Kostenkalkulation nicht nur Holz, sondern auch Teppich Kleber und Verschnitt. Die aufwendigen und seitenfüllenden Berechnungsgrundlagen sollten hier nicht weiter Beachtung finden.
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| Tuning-Tip für fertige Gehäuse
Unterbodenschutz von Innen, Lösungsmittel abdampfen lassen! Ein wenig Dämmwolle! Kabeltausch mindestens 2,5mm² Silikon zum abdichten empfohlene Trennfrequenzen damit die Ortung der Schallquelle nicht möglich ist 65 Hz bei Verwendung einer 12dB Weiche 80 Hertz bei Verwendung einer 18dB Weiche 90 Hertz bei Verwendung einer 24dB-Weiche |
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